Home Tradition Wettkampf Schwing-Technik Nachwuchs Agenda Schwingerkönige Hornussen ~ Unspunnen I d'Hose Manne Links "Hoselupf" "Hoselupf-Film" Startseite Startseite-1 Über mich Meine Bilder Meine Videos Meine Musik Kontakt HomeSchwinget - die urchige und traditionelle Schweizer Sportart www.schwinget.ch ©2012 Created and Supported by www.schwinget.ch SchwingenIst eine in der Schweiz beliebte Variante des Ringens, die auf Sägemehl ausgeübt wird. Das Schwingen gilt, noch vor dem Hornussen und dem Steinstossen, als vor allem in der Deutschschweiz verbreiteter Schweizer Nationalsport.Schwingen beispielsweise ist ein über Jahrhunderte in fast unveränderter Form erhalten gebliebener Wettkampfsport. Schwingen ist eine Form des Ringens und eine typisch schweizerische Sportart. Mit modernen Methoden werden Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit, Kondition und Kraft trainiert. Der wichtigste Teil des Trainings ist das Schwingen selber mit dem Erlernen und wettkampfmässigen Anwenden der Schwünge.Das Schwingen ist bekannt als absolut faire Kampfsportart. Bemerkenswert ist die grosse Kameradschaft, die unter allen Schwingern herrscht. Seit dem 10. Jahrhundert von Älplern betrieben, ist Schwingen längst auch eine Disziplin von Turnern in den Dörfern und sogar in Städten geworden. Vor allem in ländlichen Gegenden gibt es kaum einen Ort ohne eigenen Schwingerverein und in keinem literarischen Werk über bäuerliches Leben (Gotthelf, Gfeller, von Tavel usw.) bleibt das Schwingen unerwähnt. Die Wettkämpfe finden zumeist im Rahmen von stimmungsvollen Schwingfesten statt. Tausende von Zuschauern fiebern jeweils – ähnlich wie Fans bei Fussballänderspielen – mit den starken Mannen in der mit Sägemehlringen ausgelegten Arena mit. Der Sieger grosser Feste wird als Schwingerkönig ausgerufen - als Preis darf er meistens ein «Muneli» (Stierkalb) entgegennehmen, was die enge Beziehung zum ländlichen Leben unter-streicht. Wie beim Ringen begrüssen sich die Kontrahenten auch beim Schwingen mit einem kräftigen Handschlag; dies als Zeichen der Bereitschaft zu einem friedlichen Wettkampf. Zum Schwingen wird über der Sennenoder Turnerbekleidung eine Zwilchhose getragen. Am Gurt der gegnerischen Schwingerhose und am – durch Umkrempeln entstandenen – «Gstöss» wird vorerst griffgefasst; sodann gilt es, den Gegner mit Schwüngen und «Schlünggen» im Ring auf den Rücken zu legen. Vielseitigkeit, Schnelligkeit, Konzentration, Beobachtungsgabe und Geschicklichkeit (beim Täuschen des Gegners) sind dabei mindestens so wichtig wie rohe Kraft. Dass der Sieger dem Verlierer nach dem Wettkampf das Sägemehl vom Rücken klopft, ist eine Geste, die sprichwörtlich geworden ist. Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |