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Schwing-Technik

Schwinget - die urchig und traditionelle Sportart

www.schwinget.ch

Damit wird jeder aufs Kreuz gebracht

Hauptschwünge im DetailDer BrienzerEine fast unerschöpfliche Auslese von Ausführungen ist unter dem Brienzerschwung möglich. So zum Beispiel Innere und Äussere Brienzer mit Ausführung links und rechts, freier Brienzer, Brienzerkombinationen usw. Mit Vorliebe werden diese Schwünge von eher leichteren und mittleren Schwingern mit Erfolg benützt. Sehr oft werden gerade die Brienzer auch kombiniert mit anderen Schwüngen wie Fussstich, Innere und Äussere Haken, Arm- und Kopfgriff usw. Alle Ausführungen können zudem links und rechts angewendet werden. Im ursprünglichen Brienzer wechselt der schwungausführende Schwinger seine rechte Hand vom Gurt zum Gestössgriff, macht eine Drehung nach rechts und greift mit dem linken Arm über die Schulter oder den Nacken des Gegners auf dessen linkes Gestöss. Gleichzeitig hängt er mit dem linken Bein am rechten Bein des Gegners ein, spreizt das Bein hoch und wirft ihn mit kräftigem Ruck nach vorn kopfüber auf den Rücken. Die gleiche Ausführung ist auch mit rückwärts leeren möglich.Der BurIst der Gegner zu Fall gebracht worden, darf ihm nicht mehr die Möglichkeit geboten werden, sich wieder aufzurichten und neu in Stellung zu gehen. Eine Vielfalt von Bodenschwüngen können zum sicheren Resultat führen, wobei es sich vorwiegend um die verschiedenen Ausführungsabartungen des Bur handelt. Hat der Schwinger seinen Gegner zu Boden gebracht, blockiert er mit Gurtgriff seinen Gegner mit dem Oberkörper, umfasst mit der linken Hand das rechte Knie des Gegners, reisst kurz auf, arbeitet sich vorn in den Spalt, fasst hinten Gurtgriff, hebt den Unterkörper des Gegners leicht hoch und überdrückt zum Resultat. Mögliche Ausführungen sind auch der Bur mit Kniekehlengriff, Nacken- oder Oberarmgriff, Aufreissen vom Boden usw.Der HüfterDer Hüftschwung hat viel Ähnlichkeit mit dem Hüftkurz. Während beim Kurz die Kraftanstrengungen in den Armen liegen, wird beim Hüfter der entscheidende Wurf vorwiegend durch die Hebelwirkung des Körpers ausgelöst. Der Hüftschwung ist Ausgangslage für verschiedene Kombinationen wie Schlungg, Brienzer usw. Aus der Angriffsstellung wechselt der schwungausführende Schwinger seinen linken Griff und fasst von oben Gurt oder Gestöss des Gegners. Mit der rech ten Hand fasst er den linken Oberarm des Gegners, springt mit der linken Hüfte möglichst tief unter den Gegner, hebt diesen durch Strecken der Beine vom Boden, beugt sich gleichzeitig kopf voran tief nach vorn und wirft ihn mit heftigem Ruck kopfüber auf den Rücken. Der Hüfter kann sowohl links als auch rechts ausgeführt werden.Der KurzDer Kurzzug ist der wohl am meisten angewandte Schwung. Er ist einer der ursprünglichsten, aber auch naheliegendste Schwung und wird deshalb dem jungen Schwinger schon ganz am Anfang beigebracht. Je nach den körperlichen Voraussetzungen und Veranlagungen sind zwei Grundausführungen möglich. Der schwungausführende Schwinger reisst den Gegner mit geschlossenem und leicht nach rechts gedrehtem Körper auf die Knie, schüttelt ihn von hier ab und wirft mit Kurz. Verteidigt sich der Gegner mit Knieparade, wird er mit einer Finte auf das rechte Knie verlagert und mit kurzem Ruck nach links mit Kurz-Lätz zum Resultat geworfen. Aus der Angriffsstellung, also in festen Griffen, macht der schwungausführende Schwinger mit dem Körper eine rasche und präzise Vierteldrehung nach rechts und kommt so möglichst nahe Brust an Brust mit dem Gegner. Das linke Bein bringt er dann in die Beinspreize des Gegners, setzt zugleich seine linke Hüfte möglichst tief ein und zieht seinen Widersacher mit aller Kraft an sich und wirft ihn mit Hilfe der linken Hüfte und kräftigem Heben des linken Beines hoch, macht noch eine letzte, entscheidende Drehung nach rechts und wirft den Gegner direkt unter sich auf den Rücken. Erfolgt durch den Gegner eine wirksame Knieparade (Verteidigung), setzt man ihn explosivartig kurz ab und reisst in gleicher Ausführung wieder hoch. Wenn ein Schwinger den Kurzzug beherrscht, sind in ähnlicher Ausführung verschiedene Varianten möglich (Kurz mit Oberarmgriff, Kurz mit Oberschenkelgriff, linker Kurz usw.).Der ÜbersprungDer Übersprung ist einer der wohl einfachsten Schwünge. Der schwungausführende Schwinger macht eine rasch ausgeführte Kurzfinte, dreht blitzschnell nach links oder zurück, springt mit dem rechten Bein möglichst tief hinter das rechte Bein des Gegners und wirft mit kräftiger Mithilfe des Oberkörpers direkt auf den Rücken. Der Übersprung kann sowohl als Gegenschwung des Hüftschwungs, Kurz usw. als auch direkt als Angriffsschwung angewendet werden.

Schwing-Schwünge in Bildern









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