Home Tradition Wettkampf Schwing-Technik Nachwuchs Agenda Schwingerkönige Hornussen ~ Unspunnen I d'Hose Manne  Links "Hoselupf" "Hoselupf-Film" Startseite Startseite-1 Über mich Meine Bilder Meine Videos Meine Musik Kontakt 

Wettkampf

Schwinget - die urchig und traditionelle Sportart

www.schwinget.ch

WettkampfverlaufDer Kampf wird auf einer kreisförmigen, 7 bis 14 Meter durchmessenden, mit 23 Kubikmetern Sägemehl gepolsterten Fläche ausgetragen. Die zwei Gegner tragen über ihren Kleidern eine kurze, aus Jute gearbeitete Hose. Die beiden Kontrahenten geben sich zuerst die Hand und greifen sich dann an die sogenannte Schwingerhose und versuchen den Gegner durch das Anbringen von "Schwüngen" auf den Rücken zu zwingen. Das Schwingen kennt verschiedene Hauptschwünge, die Namen wie „Kurz“, „Übersprung“, „Brienzer“, „Hüfter“, „Buur“ oder „Wyberhaagge“ tragen. Der Sieg ist gültig, falls der überlegene Schwinger den Unterlegenen mit mindestens einer Hand an der Schwinghose festhält und der Unterlegene den Boden mit beiden Schulterblättern oder mindestens zwei Dritteln des Rückens berührt. Nach dem Ende des Kampfes wischt traditionsgemäss der Sieger dem Verlierer die Sägemehlspäne vom Rücken. Geht eine Runde unentschieden aus, so ist der Kampf „gestellt“.Der Kampf wird von drei Kampfrichtern beurteilt, von denen jeweils einer zusammen mit den Schwingern im Sägemehlring steht. Die Kampfrichter bewerten den Gang und erteilen für einen „Plattwurf“ das Maximum von 10 Punkten. Bei einem „gestellten Gang“ erhält der aktivere Schwinger die höhere Punktezahl. An einem Schwingfest bestreiten die Schwinger sechs (am Eidgenössischen sogar acht) Gänge. Die zwei punkthöchsten Schwinger nach fünf Gängen (oder nach sieben am Eidgenössischen) erreichen den Schlussgang. Die Zuweisung (es wird nicht ausgelost oder nach Cupsystem vorgegangen) der Gegner in den einzelnen Gängen durch das Einteilungsgericht erfolgt nach schwer durchschaubaren Regeln, nicht selten wird der Verdacht laut, es sei geschoben worden.Es existieren keine Gewichtsklassen.

Die Benotung im SägemehlNote 10.00 - Sieg und PlattwurfNote 9.75 - Sieg mit ÜberdrückenNote 9.00 - Gestellt (unentschieden) bei attraktivem KampfNote 8.75 - Gestellt (unentschieden) bei unattraktivem KampfNote 8.75 - Verloren aber stark gekämpft und viel riskiertNote 8.25 - 8.50 - Verloren ohne guten Angriff oder ChanceDer Kampfrichter kann einen Notenabzug geben bei:- Zeit verzögern beim Grifffassen- Einschaltungen von Kunstpausen- Dauernd Kopfeinstellen- Anwendung roher und gefährlicher Griffe- Offensichtlicher Passivität oder Verharren über längere Zeit in einer aussichtslosen StellungZuerst wird eine Ermahnung gesprochen.- Bleibt die erste Ermahnung ohne Wirkung wird eine Verwarnung und ein Notenabzug angedroht.- Bleibt auch diese Verwarnung wirkungslos, so muss der Notenabzug vorgenommen werden.

Das Kampfgericht teilt ein und bewertetEine Spezialität im Schwingsport ist die so genannte «Einteilung». Vor jedem «Gang» (Kampf) teilt das Kampfgericht die Schwinger ein. Es wird nach jedem Gang neu bestimmt, wer gegen wen zu schwingen hat. Je nach Anlass besteht das Kampfgericht aus 3 - 6 Leuten.Eine Besonderheit ist, dass die Gänge nicht bereits vor dem Schwingfest fest stehen. Die Karten werden bei jedem Gang neu gemischt werden. Vor einem Schwingfest ist also kein «Spielplan» erhältlich, wie dies beispielsweise bei einem Fussballturnier der Fall ist.Nach der Einteilung folgt der eigentliche Wettkampf: Der Gang. Ein Kampf dauert in der Regel 5 Minuten und wird von einem Platzkampfrichter auf dem Sägemehl und zwei Kampfrichter am Tisch geleitet und anschliessend bewertet. (siehe Bild auf der rechten Seite)Am Anfang des Kampfes geben sich die Schwinger die Hand, anschliessend wird gekämpft und am Schluss wischt der Sieger dem Verlierer das Sägemehl von den Schultern.Pro Gang werden dem Sieger und dem Verlierer Noten verteilt. Dabei wird die Notenskala 8.25 - 10.00 verwendet. Schlussendlich gewinnt der Schwinger mit der höchsten Gesamtpunktezahl das Schwingfest. Nach fünf Gängen treten die beiden Schwinger mit der höchsten Punktzahl zum Schlussgang an. Da aber auch die übrigen Schwinger den sechsten Gang absolvieren, kann es vorkommen, dass bei einem gestellten Schlussgang, ein dritter Schwinger zum Festsieger gekürt wird.









Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.